GET H2 Nukleus: Erster grüner Wasserstoff erreicht den Chemiepark Marl - mit Unterstützung durch Sopra Steria

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Im Rahmen des Projekts GET H2 Nukleus wurde am 4. August erstmals erneuerbar erzeugter Wasserstoff von Lingen in Niedersachsen bis zum Chemiepark Marl in Nordrhein-Westfalen transportiert. Damit ist das Zusammenspiel von Elektrolyse, Transportinfrastruktur und industrieller Nutzung in einem durchgängigen Wasserstoffsystem erstmals gelungen.

Der von RWE produzierte grüne Wasserstoff wurde über ein rund 120 Kilometer langes Leitungsnetz der Fernleitungsnetzbetreiber OGE und Nowega sowie der Evonik-Tochter Synex nach Marl transportiert und dort industriell eingesetzt.

Mittels cpX.Energy wurden bei diesem zukunftsweisenden Projekt die IT-Prozesse für Datenmanagement und Bilanzierung realisiert, u.a. beim Netzbetreiber Nowega. Sopra Steria hat damit einen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung eines weiteren Meilensteins der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland geleistet.

Über GET H2

Wasserstoff ist einer der Schlüssel zur Dekarbonisierung der Industrie und der anderen Sektoren. In der 2019 gegründeten Initiative sind mehr als 50 Unternehmen, Institutionen, Verbände und Kommunen versammelt, die gemeinsam die Grundlage für eine zukunftsfähige Wasserstoffwirtschaft in Deutschland legen wollen. Der Fokus liegt dabei auf der konkreten Planung und Umsetzung von Projekten entlang der gesamten H2-Wertschöpfungskette: von Elektrolyse, Import, Transport und Speicherung bis zur Anwendung in verschiedenen Industriebereichen.

Mit dem von Bund und Ländern als IPCEI (Important Project of Common European Interest) geförderten Projekt GET H2 Nukleus haben die Partner 2026 eines der ersten integrierten Wasserstoffprojekte in industriellem Maßstab in Betrieb genommen.

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